Aktuelles:

Horst Helau!

Diese närrische Session können die Karnevalfreaks abhaken. Nichts läuft in Horst, nicht der Sturm aufs Horster Schloss des Bezirksbürgermeisters (der am heutigen Weiberfastnacht stattgefunden hätte…), nicht der Kinderkarneval-Umzug, nicht die Sitzungen der beiden hier ansässigen Karnevalsvereine. Aber in der Schloss-Apotheke hat man sich trotz der Corona-Beschränkungen die gute Laune an Weiberfastnacht nicht vermiesen lassen.

Die Schutzmasken bekamen einen närrischen Anstrich, Luftschlangen hingen in der Apotheke von Heinrich Queckenberg und Karnevalsgebäck von Sternemann gabs für die Kundinnen und Kunden. Und wer nicht daran dachte, den Schlips zu Hause zu lassen, dann schnitten die PTA’s ihn gerne ab.

Zudem war ein Schaufenster närrisch dekoriert. Susanne Hauffe, selbst bekennende Karnevalistin, hatte entsprechendes Material mitgebracht und das Schild „Es werden wieder Zeiten kommen, in denen das einzig ansteckende das Lachen ist“ aufgestellt.

Hilfe – ich brauche einen Impftermin!

Mittlerweile haben viele Seniorinnen und Senioren der Jahrgangsgruppe „80 plus“ die Einladung zur Impfung gegen das Coronavirus. Leider wird den älteren Mitbürgern dafür zugemutet, sich um die Termine selbst zu kümmern. Damit sind viele Seniorinnen und Senioren überfordert.

Mit den neuen Medien ist diese Generation überwiegend nicht vertraut. Oft fehlt auch ein Internetzugang und ein Mobiltelefon, auf welches ein Zugangscode für die Terminvergabe gesendet werden kann. Außerdem ist das Zeitfenster für die Nutzung des Zugangscodes für viele ältere Menschen zu kurz.

Im Ortsteil Schaffrath bietet das Team vom Quartierstreffpunkt Hilfe an. Dort kümmern sich die ehrenamtlich Aktiven online um einen Impftermin. Schneller geht es deshalb auch nicht. Neben den nervigen Telefonaten, die von den Impfwilligen selber durchgeführt werden, erhöht sich so die Chance auf einen der begehrten Impftermine. Wer in Schaffrath oder Beckhausen wohnt und keine Angehörigen, Freunde oder Nachbarn hat, die bei der online Terminvergabe helfen können, kann sich telefonisch im Quartierstreffpunkt Schaffrather Mitte melden. Und so geht es:

Unter der Telefonnummer 0209 – 959 05 294 schaltet sich der Anrufbeantworter ein. Dann kann man seinen Namen, seine Telefonnummer und das Stichwort“ IMPFTERMIN“ nennen.

Der Anrufbeantworter wird täglich abgehört. Die Mitarbeiter rufen dann zurück. Selbstverständlich ist der Datenschutz gewährleistet und der Service kostenlos.

Damit wollen die Akteure verhindern, dass viele Menschen entnervt aufgeben und sich aus Enttäuschung über die schwierige Terminvereinbarung nicht impfen lassen.

EU-Ost-Zuwanderung:

„Gauner schneller als der Rechtsstaat“

Das Foto zeigt von links: Anne Heselhaus (Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration) Christoph Heidenreich (Planen, Bauen, Umwelt und Liegenschaften), Oberbürgermeisterin Karin Welge, Dr. Christopher Schmitt (Wirtschaftsförderung, Gelsendienste, Recht und Ordnung, Bürgerservice).

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Karin Welge weiß, was sie sagt und was sie besser für sich behält. Das ist auch in Sachen EU-Zuwanderung Ost so. Bei einer Pressekonferenz am 10. Februar 2021 stellten sie und ihre MitarbeiterInnen neue Projekte vor.

„Wir wissen um die angespannte Lage in vielen betroffenen Quartieren in unserer Stadt und ich habe großes Verständnis für die Unzufriedenheit der Menschen. Wir haben in der Vergangenheit in unserer Stadt schon eine ganze Menge gemacht und werden künftig auf keinen Fall nachlassen, Strukturen so zu verbessern, dass ein respektvolles und geordnetes Miteinander erreicht werden kann“, so Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge bei der Vorstellung des Maßnahmenpakets.

„Wegen des Verhaltens einiger bei uns lebender Rumänen und Bulgaren scheint der soziale Friede gefährdet zu sein“, erklärte sie. Die von der Europäischen Union geschaffene Arbeitnehmer-Freizügigkeit würde untergraben. Welge: „Die Gauner sind leider schneller als der Rechtsstaat“. Sie kämpfe um Verbesserungen, aber müsse darauf achten, die Stadt Gelsenkirchen dabei öffentlich nicht schlecht zu reden. Sonst nämlich käme kein Investor mehr.

Ende 2020 lebten in Gelsenkirchen 3.500 Bulgaren und 6.000 Rumänen. 54 Prozent von ihnen erhielten Sozialleistungen. 3,6 % der Erwachsenen in Gelsenkirchener kommen aus diesen Ländern, bei den Kindern und Jugendlichen waren es 9 Prozent. Mit 15% Anteil an der Bevölkerung ist Schalke-Nord am meisten belastet. In Horst sind es 3,2 Prozent. In GE gibt es in den Schulen 117 internationale Förderklassen mit 1.760 Kindern. Die Hälfte davon kommt aus Rumänien und Bulgarien.

Von 2014 bis 2020 sind 18.500 Menschen aus diesen Ländern nach Gelsenkirchen gezogen. 13.900 haben die Stadt wieder verlassen. Welge: „Das sind nun Mal fahrende Völker“.

Dieser permanente Wechsel erschwert aber besonders die Arbeit des Interventionsteams EU-Ost (bestehend u.a. aus städtischen Dienststellen, Jobcenter, Polizei, ELE) und der SozialarbeiterInnen, die sich um die Integration bemühen, die die deutschen „Spielregeln“ rüberbringen. Das Interventionsteam wird ebenso aufgestockt wie der KOD, damit er auch in den Abendstunden mehr Präsenz in den Quartieren zeigen kann. Zehn neue muttersprachliche SozialarbeiterInnen (dann sind es 26) sollen das Team verstärken.

Rechts- und Ordnungsdezernent Dr. Christopher Schmitt: „Das Team macht Objektüberprüfungen und stellt dabei Meldeverstöße, Sozialmissbräuche, Stromklau, bauliche Mängel und viele mehr fest. Die Zahl der Überprüfungen wird deutlich zunehmen.“

Hans-Joachim Olbering, Leiter des Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung: „Schon 2013 haben wir ein Handlungskonzept entwickelt, das Integration mit klaren Leitplanken vorsieht. 12.000 Rumänen und Bulgaren wurden seither von uns besucht. Zwischen 2014 und 2019 gab es 700 Überprüfungen von 3.055 Wohnungen. 43 Häuser sind von uns geräumt und geschlossen worden“. Der Kommunale Ordnungsdienst ist montags bis freitags von 08.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 169-3000 sowie per Mail bis 22 Uhr unter abendstreife.kod@gelsenkirchen.de erreichbar.

Dr. Schmitt weiter: „Viele kommen nach Gelsenkirchen, weil sie von den sozialstaatlichen Leistungen profitieren, die weit über dem Niveau ihrer Heimatländer liegen. Zudem ist hier der Wohnraum billig.“ Stadtbaurat Christoph Heidenreich ist sich mit der Oberbürgermeisterin einig: „Von unseren 143.00 Wohnungen in Gelsenkirchen sind mindestens 6.000 hinfällig und müssen zurückgebaut werden“. Die Hälfte davon sollen stillgelegt und abgerissen werden. Für das Zehn-Jahres-Programm braucht die Stadt 150 Millionen Euro.

Dringend gefordert wird auch eine Änderung beim Zwangsversteigerungsrecht. Bisher reicht es für den Käufer, eine recht geringe Anzahlung zu leisten. Dann kann er mit dem Haus als „Bettenlager“ schon viel Geld verdienen. Wie die Erfahrung zeigt, steht die Zahlung der Restsumme meist in den Sternen.

Geprüft wird vom NRW-Kommunalministerium in den kommenden Tagen auch die finanzielle Unterstützung von Privatleuten, die Problemimmobilien in Gelsenkirchen aufkaufen, um prekäre Wohnverhältnisse und das Abrutschen von Straßenzügen zu verhindern.

Karin Welge: „In den vergangenen Monaten haben Privatleute (wie die Horster Eheleute Gega) bereits ihre Bereitschaft signalisiert, Schrottimmobilien in ihrer Nachbarschaft zu kaufen, um das Wohnumfeld zu stabilisieren. Dieses bürgerschaftliche Engagement wollen wir künftig systematisch unterstützen. Falls die Gespräche mit dem Land nicht erfolgreich sind, lasse ich kurzfristig prüfen, ob wir noch in den aktuellen Haushalt als Initialzündung 250.000 Euro einstellen können. Private Käufer könnten so von der Stadt für den Erwerb und die Renovierung von Schrottimmobilien einen Zuschuss erhalten.“

Gelsenkirchen wird ab März Pilotkommune für das Projekt „Fälschungssichere Schulbescheinigung“. Damit soll der Betrug beim Bezug von Kindergeld verhindert werden. Ebenfalls in den kommenden Wochen wird in Gelsenkirchen vom Land die Arbeit einer sogenannten One-Stop-Agency getestet. In dieser Agentur sollen die Bürger aus EU-Ost bei der Anmeldung von einem zentralen Ansprechpartner bei der Jobsuche, bei Anträgen für Sozialleistungen oder anderen Bürgerangelegenheiten betreut werden. Bisher sind viele Anlaufstellen dazu notwendig. OB Karin Welge: „Das sind beides gute Instrumente, um nicht nur einem möglichen Betrug der Sozialsysteme vorzubeugen, sondern auch die ersten Schritte bei der Integration in unserer Stadt zielgerichtet zu begleiten. Ich freue mich, dass die Gespräche mit der Ministerin so positiv verlaufen sind.“

Neben den Maßnahmen, die die Stadt in den kommenden Monaten zur Verbesserung der Situation plant, nimmt Oberbürgermeisterin Karin Welge auch die Verantwortlichen im Land, beim Bund und in der EU in die Pflicht. „In Deutschland sind etwa 20 Städte von der Armutszuwanderung betroffen. Ihre Sorgen und Nöten dieser Städte werden leider auf den anderen politischen Ebenen nicht immer so wahrgenommen, wie es notwendig wäre.“

Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin erwartet vor allem von der NRW-Landesregierung, dass diese sich nicht aus der Verantwortung verabschiedet.

„Die EU muss eine Strategie entwickeln. Die ungesteuerte Freizügigkeit bringt die betroffenen Menschen aus EU-Ost oftmals in prekäre, manchmal sogar in menschenunwürdige Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Gleichzeitig sorgt die Zuwanderung in den betroffenen Kommunen für soziale Spannungen“, so OB Karin Welge. Wenn die EU hier nur weiter zuschaue und ihrer sozialen Verantwortung nicht gerecht werde, verliere die großartige europäische Idee immer mehr an Akzeptanz und Unterstützung in der Bevölkerung.

Übrigens stehen für 2025 die Beitritte von Serbien und Montenegro in die Europäische Union an.

Hoch über Horst…

… haben Mechaniker auf dem Dach des Hochhauses Essener Straße Ecke Turfstraße an den dort installierten Funkantennen der Telekom gearbeitet. In Eiseskälte wurden über mehrere Tage die Kabel ertüchtigt und die Anlage auf die 5G-Technik vorbereitet. Damit der Kranwagen mit seiner Arbeitsbühne vor Ort Platz finden konnte, wurde der Penny-Parkplatz gesperrt.

„Niemals geht man so ganz“:

Grembowietz verlässt Horst 08

Der Trainer der 1. Mannschaft wird im Sommer nach vier schönen gemeinsamen Jahren den SV Horst 08 verlassen.

Der SV Horst-Emscher 08 hat uns die folgende Pressemitteilung zukommen lassen:

„Sowohl Jens Grembowietz als auch sein Co-Trainer Kevin Kisyna haben sich trotz guter Gespräche mit der sportlichen Leitung, Uwe Nowitzki und Franco Busu, dazu entschieden, gemeinsam einen weiteren Step in ihrer Trainer-Laufbahn zu machen.

Nachdem Jens vor 1 ½ Jahren seine A-Lizenz absolviert hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis er den nächsten Schritt machen wird. Trotzdem haben wir natürlich auch sowohl bei ihm als auch bei Kevin Wehmut gespürt, da sie sich bei uns sehr wohl gefühlt hat. In jedem Gespräch mit ihm haben wir stets betont, dass wir ihm nie – wie damals auch bei Alex Thamm – Steine in den Weg legen werden und uns immer darüber freuen, wenn er eine tolle Karriere vor sich hat. In den letzten vier Jahren hat er in jedem Fall eine tolle Arbeit geleistet und hat nur das Beste verdient. Kevin hat sich im Sommer ebenfalls optimal in das Trainerteam und den Verein integriert und Grembo hervorragend zur Seite gestanden.

Wir wünschen Grembo und Kevin für ihre Zukunft alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie in ihrem neuen Verein eine angenehme und erfolgreiche Zeit haben werden. Menschlich sind wir froh, dass wir sie nicht „verlieren“, da beide auch weiterhin Mitglied bei uns im Verein bei den Alten Herren bleiben. Wir freuen uns daher sehr, dass sie auch weiterhin Teil der 08er Vereinsfamilie bleiben.

Jens Grembowietz zu seiner Entscheidung: „Niemals geht man so ganz. Ich bedanke mich bei der 08er Familie für vier tolle Jahre, voller Vertrauen, in denen ich viel lernen und mich weiterentwickeln durfte. Ich habe stets betont, als Trainer ehrgeizige Ziele zu verfolgen.

Nun ist für mich der Zeitpunkt gekommen, ab Sommer, einen neuen Schritt in diese Richtung zu wagen. Bis dahin bleibt der Fokus jedoch bei 08, damit Kevin und ich uns im Sommer bestmöglich verabschieden können. Horst 08 wird als Verein, meiner ersten Cheftrainer- Position, immer einen besonders Platz einnehmen.“

Aktuelle Ausgabe der Horster Post

Die erste Ausgabe der HORSTER POST im Jahr 2021 wird heute Nacht gedruckt und am Donnerstag/Freitag 36.000 Haushalten und Betrieben in Gelsenkirchen-Horst, -Sutum, -Beckhausen, -Schaffrath, in Teilen von Gelsenkirchen-Buer, in Gladbeck-Brauck und Essen-Karnap zugestellt.

Hier der Link: https://www.yumpu.com/s/iVuTQ90zWS1RmjJs

Alternativ besteht die Möglichkeit, auf die Miniaturansicht der Titelseite zu klicken. Dann wird sich Ihr Browser öffnen und Sie können die aktuelle Ausgabe der Familienpost nicht nur sehen, sondern auch darin blättern, zoomen und verschieben – und alles mit der Maus.

Bleiben Sie auf dem Laufenden – mit der Horster Post! Sie finden uns auch im Internet (www.horsterpost.de), bei Facebook (horsterpost) und bei Instagram (verlag_horster_post).

Wir leihen ihnen gerne unser Ohr!

Senio(h)rentelefon

Sie fühlen sich einsam? Sie wollen einfach wieder mit anderen Menschen reden? Sie wünschen oder brauchen Rat und Hilfe? In den Zeiten der „Kontaktsperre“ sind die hier aufgelisteten SeniorenvertreterInnen und Nachbarschaftsstifter werktags telefonisch für Sie erreichbar:

Traude Heimhilcher                      :           02 09-361 37 85

Elisabeth Jansen                            :           01 72 – 647 23 26 (von10:00-16:00 Uhr)

Heinz Kolb                                        :           02 09 – 165 72 48 (von 15:00-18:00 Uhr)

Marita Konietzka                           :           01 72 – 649 16 95 (von 10:00-17:00 Uhr)

Petra Schlüter                                :           01 71 – 424 70 10 (von 8:00-20:00 Uhr)

Helga Töpfer                                   :           01 52 – 27 47 57 11 (von 10:00-17:00 Uhr)

Susanne Wichmann-Niecke       :           01 78 – 981 99 44 (von 10:00 – 17:00 Uhr)

Beckhausen, Schaffrath und Sutum:

Ingrid Husmann                             :           01 74 – 753 31 00 (von 10:00-17:00 Uhr)

Claus Laven                                     :           01 76 – 80 24 54 38

Außerdem ist das Seniorennetz weiterhin unter der

Service-Nummer 02 09 – 169 66 66 (Mo.-Fr. 10:00 – 16:00 Uhr) erreichbar.

Grüne Welle    ->     An der Rennbahn

Die Verwaltung plant, die fünf Signalanlagen an der Straße „An der Rennbahn“ im Sinne einer funktionierenden „Grünen Welle“ zu ertüchtigen.

Das soll in diesem Jahr erledigt werden. Im Etat stehen für diese Maßnahmen 100.000 Euro zur Verfügung.

Aktuelle Ausgabe der Horster Post:

Die neue Ausgabe der HORSTER POST wurde gedruckt und heute und Donnerstag (26./27.11.2020)  36.000 Haushalten und Betrieben in Gelsenkirchen-Horst, -Sutum, -Beckhausen, -Schaffrath, in Teilen von Gelsenkirchen-Buer, in Gladbeck-Brauck und Essen-Karnap zugestellt.

Die PDF der Ausgabe sind bereits hochgeladen und können jetzt gelesen werden. Wir wünschen dabei viel Spaß.

Hier der Link :https://www.yumpu.com/s/y6mUizPwGE5jOsHK

Bleiben Sie auf dem Laufenden – mit der Horster Post! Sie finden uns auch im Internet (www.horsterpost.de), auf Facebook (horsterpost) und auf Instagram (verlag_horster_post).

Joachim Gill (SPD) erneut zum Bezirksbürgermeister gewählt

 

Joachim Gill (SPD) wurde bei der ersten Sitzung der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-West am Dienstag (17.11.2020) in der Glashalle von Schloss Horst erneut zum Bezirksbürgermeister gewählt. Der 67-Jährige übt dieses Ehrenamt bereits seit 16 Jahren aus. Seine Stellvertreterin bleibt Elisabeth Jansen (CDU).

Von den 15 gültigen Stimmen der 17 Bezirksverordneten wurden in geheimer Wahl 12 für Gill abgegeben. Eine Enthaltung gab es und zwei Stimmen für Thorsten Pfeil (AfD).

Oberbürgermeisterin Karin Welge wohnte den Wahlen bei. Sie beglückwünschte in ihrer Rede alle Bezirksverordneten zu ihrer Wahl durch die Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen. „Sie alle sind mit dem Herzen dabei und darum ganz nahe bei den Menschen. Deshalb sind sie auch erste Ansprechpartner für alle Themen und für alle Probleme. Durch ihr Engagement zeigen sie, wie wichtig ihnen die Menschen sind. Als Oberbürgermeisterin bin ich froh und dankbar, dass sie an der Seite der Stadt Gelsenkirchen stehen“.

Der alte und neue Bezirksbürgermeister erklärte: „Ich freue mich darüber, erneut dieses Amt ausüben zu können. Es ist mir eine Ehre, mich für die Belange des Stadtbezirks und seiner Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen zu dürfen“. Gill war sich sicher, dass alle Mitglieder des Gremiums stets mit dem Ziel diskutieren, das Beste für die Menschen erreichen und den Stadtbezirk weiter nach vorne bringen zu wollen.

Die Bezirksvertretung West setzt sich wie folgt zusammen:

Udo Gerlach (SPD, Fraktionsvorsitzender)

Joachim Gill (SPD, Bezirksbürgermeister

Mustafa Güngör (SPD)

Ingrid Husmann (SPD, stellv. Fraktionsvorsitzende)

Waltraud Josten (SPD)

Walter Schmidt (SPD)

Helga Töpfer (SPD)

Franz-Josef Berghorn (CDU, Fraktionsvorsitzender)

Elisabeth Jansen (CDU, stellv. Bezirksbürgermeisterin)

Taner Cengiz Satir (CDU)

Mirco Kranefeld (Grüne)

Judith Zimmermann (Grüne)

Thorsten Pfeil (AfD)

Manfred Obernyer (AfD)

Nurettin Ertürk (WIN)

Thorsten Garbe (FDP)

Thomas Grohé (Linke)

Die SPD- und die CDU-Fraktion haben für die neue Legislaturperiode eine Zusammenarbeit beschlossen.

8,4 Millionen Euro für Gelsenkirchen

Oberbürgermeisterin Welge zu Besuch bei Regierungspräsidentin Feller

Direkt zum Amtsantritt hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller gute Nachrichten für die neue Gelsenkirchener Oberbürgermeisterin Karin Welge. Die Regierungspräsidentin überreicht der neu gewählten Oberbürgermeisterin bei ihrem Antrittsbesuch in Münster Förderbescheide für Gelsenkirchen in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

„Ich freue mich, Ihnen bei Ihrem Antrittsbesuch gleich zwei Förderbescheide übergeben zu können“, sagt Regierungspräsidentin Dorothee Feller. „Mit viel Engagement setzen Sie sich für das Großprojekt ‚Internationale Gartenausstellung 2027‘ ein. Mit der ‚Zukunftsinsel Gelsenkirchen‘, das wir hiermit fördern, leisten sie als Kommune einen aktiven Beitrag für die Themen Mobilität, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung und lassen gleichzeitig Ihre Bürgerinnen und Bürger daran teilhaben.“

Mit den Fördergeldern von rund 8,3 Millionen Euro fördert das Land für den Standort „Zukunftsgarten Gelsenkirchen“ die Umsetzung der „Zukunftsinsel mit Nordsternpark +“ in den Jahren 2020 – 2027. Der „Zukunftsgarten Gelsenkirchen“ wird als einer von fünf Zukunftsgärten und einer von drei Bezahlstandorten eines der Hauptaushängeschilder der IGA 2027 und ist auf der Emscherinsel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal verortet.

Ein weiterer Förderbescheid erhält Gelsenkirchen für das Projekt „Vorstudie zum Ausbau der Innovations- und Forschungsinfrastruktur in Gelsenkirchen mit Ausstrahlungseffekten auf das benachbarte Umfeld“. Mit den rund 45.000 Euro soll eine Vorstudie analysieren, wie mit einem Ausbau der Forschungs- und Innovationsinfrastruktur Impulse für die Wissenslandschaft entlang der Emscher-Achse generiert werden können. Dadurch soll die Wirtschaftskraft der Region gestärkt und der Strukturwandel unterstützt werden.

Ganztagsschulen spenden

für das Erler Tierheim

Die Angehörigen von Kindern, die von offenen Ganztagsschulen des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid betreut werden – und natürlich die Kinder selbst – haben auch in diesem Jahr Futter und Zubehör für die Tiere im Tierheim Gelsenkirchen gesammelt.

Kerstin Peller, die OGS am Horster Schloss leitet: „Auch wenn es den Familien gerade in Corona-Zeiten nicht gut geht, war das Spendenaufkommen doch riesengroß. Zusammen mit einigen Kindern sind wir sogar mit dem Bollerwagen zu ihnen gefahren, um die Spenden abzuholen, so viel kam bei einigen zusammen. Im Namen des Tierheims kann ich mich nur sehr herzlich bedanken!“.

Sehr gefreut haben sich auch Tierheimleiter Thorsten Wiese und seine Stellvertreterin Anika Gehrmann. Nicht nur paletten- und sackweise Sachspenden waren nach Erle gebracht worden, sondern auch Bargeld. „Das können wir natürlich alles sehr gut gebrauchen“, freute sich der Tierheimchef.

Rotary-Adventskalender ist in der Elefanten-Apotheke zu haben

Seit 2004 ist es Tradition – und auch durch Corona ändert sich daran nichts: Der Rotary Club Gelsenkirchen-Schloss Horst bringt jedes Jahr im Herbst einen Adventskalender für den guten Zweck heraus. Ermöglicht wird das Projekt durch Sponsoren, die in diesem Jahr über 340 Gewinne im Wert von mehr als 10.000€ zur Verfügung stellen, und durch die Arbeit von Christina Heine, Arne Esser und ihr Team vom RC GE-Schloss Horst.

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Adventskalender 2020 werden das Frauenhaus in Gelsenkirchen und das interkulturelle Zentrum Lalok Libre in Schalke gefördert. Beide Institutionen werden mit Hilfe der Spenden ihre technische Ausstattung für das Homeschooling verbessern.

Zum Preis von 5 Euro ist der Adventskalender mit den hochwertigen Gewinnen ein beliebtes vorweihnachtliches Präsent, das 24 Tage Spannung verspricht.

Der Kalender funktioniert wie ein Los: Eine eingedruckte Nummer auf dem Adventskalender nimmt jeden Tag an einer Verlosung teil. Hinter dem jeweiligen Türchen sind die Logos der Unternehmen aufgedruckt, die den Gewinn für den Tag spenden. Die Gewinner werden täglich in der Presse (WAZ Gelsenkirchen) und jeden Samstag (für die abgelaufene Woche) auf www.rotary-gelsenkirchen.de veröffentlicht. Die Gewinne werden bei den Sponsoren direkt abgeholt.

60 Unternehmen spenden Gutscheine für Waren oder Dienstleistungen. Der Warenwert beträgt bis zu rund 150 Euro pro Firma, kann aber auch auf mehrere Gutscheine aufgeteilt werden. Weitere Unternehmen unterstützen mit ihrer Spende die Druckkosten. Insgesamt kommt der Club Gelsenkirchen Schloss Horst so auf über 340 Gewinne in einem Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro.

Der Kalender kann ab sofort an vielen Vorverkaufsstellen erworben werden. Da der Kalender sehr beliebt ist, empfiehlt sich ein rechtzeitiger Kauf. Der letzte Verkaufstag ist der 25. November 2020.

In Horst ist der Kalender bei der Alten Elefanten Apotheke, Essener Straße 12 zu haben.

Verfolgungsfahrt und Festnahme nach versuchtem Einbruchdiebstahl

Am Samstag, 14.11.2020, meldeten Passanten den Einsatzkräften der Polizeiwache Bottrop um 05:00 Uhr in der Früh einen Pkw, der sich nach einem Einbruchversuch in eine Bottroper Gaststätte entfernt hatte.

Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde das mit zwei Personen besetzte Kraftfahrzeug durch Bottroper Einsatzkräfte fahrend angetroffen. Der Fahrzeugführer missachtete die daraufhin gegebenen Anhaltezeichen und versuchte sich durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Im Verlauf der sich anschließenden Verfolgung missachtete der 30jährige Mann mehrere Rotlicht zeigenden Ampeln. Letztlich konnte der flüchtige Pkw jedoch auf Gelsenkirchener Stadtgebiet angehalten werden, nachdem er mit einem Streifenwagen kollidierte.

An der Unfallstelle konnte die 36jährige Beifahrerin festgenommen werden, während der 30jährige Kraftfahrzeugführer zunächst noch fußläufig zu flüchten versuchte. Der Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland konnte nach intensiven Fahndungsmaßnahmen der eingesetzten Recklinghäuser und Gelsenkirchener Polizeikräfte sowie mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers gestellt und festgenommen werden.

Da gegen den serbischen Staatsbürger bereits im Vorfeld ein Haftbefehl bestand, wurde er schon deshalb dem Haftrichter vorgeführt. Die Frau wurde nach der ersten Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Es entstand Sachschaden an den Kraftfahrzeugen. Verletzt wurde niemand.

Stadtbibliothek mit neuer Website

Die Stadtbibliothek Gelsenkirchen hat eine neue Website mit übersichtlicher Struktur und vielen Angeboten, die sukzessive ausgebaut werden.

Mit der neuen Website unterstreicht die Stadtbibliothek einmal mehr ihre Funktion als starker Bildungs- und Kulturort in der Stadt. „Wir haben mit der Seite eines unserer zentralen Kommunikationselemente neu erarbeitet und an die heutigen Anforderungen an moderne Websites angepasst“, erklärt Klaus Rostek, Leiter des Gelsenkirchener Referates Bildung, das auch für die Stadtbibliothek verantwortlich ist. „Eine zeitgemäße Erreichbarkeit der Bibliothek und die Aktualität der Seite sind wichtige Aspekte im Kundenkontakt und für das Thema Bildung in der Stadt.“

Mit der neuen Website präsentiert die Stadtbibliothek ihr Angebot in einem attraktiven und übersichtlichen Design. Die aktualisierte Struktur und Navigation erleichtern die Auffindbarkeit der Angebote. Der Umzug auf den städtischen Server macht für die Stadtbibliothek als „Tochter der Stadt Gelsenkirchen“ Sinn und eröffnet neue technische Möglichkeiten. Die klassischen Angebote der Seite wie die Suche nach Medien, die Verwaltung des Kundenkontos oder die Kontaktmöglichkeiten zu allen Zweigstellen sind prominent abgebildet und gut zu finden.

„Die Entwicklung der Seite war ein intensiver Austauschprozess im Team und mit allen Partnern“, ergänzt Anja Herzberg, Leiterin der Stadtbibliothek. „Mein besonderer Dank geht an das Projektteam, das das mit viel Engagement alle Fäden zusammengebunden hat – das Ergebnis spricht für sich.“

Durch die Einbindung der Seite in das gesamtstädtische Design sind zeitgemäße technische Schnittstellen möglich. Dies bietet die Chance, Inhalte neu zu strukturieren, attraktiver zu gestalten und den Service zu verbessern.

Bianca Herms vom Projektteam berichtet, was für die Zukunft geplant ist: „Perspektivisch wird das Angebot der Homepage weiter ausgebaut. In den kommenden Monaten wird eine neue Suchmaschine für den Katalog zugeschaltet, um die Auffindbarkeit der Medien weiter zu erleichtern.“ Damit wird deutlich, dass der Innovationsprozess weiter fortgeführt wird.

Die Horster Bibliothek ist drei Tage pro Woche geöffnet

Die Stadtteilbibliothek Horst in der Vorburg des Schlosses hat derzeit montags, mittwochs und donnerstags von 11-13 Uhr sowie von 14-17 Uhr geöffnet. Neu im Sortiment der Stadtteilbibliothek sind Tonies und Tonieboxen – das sind Audiosystem für Kinder ab drei Jahren, die Geschichten und Lieder hören wollen, wo und wie sie möchten.

IGA 2027 nimmt Gestalt an:
Nordsternpark steht im Mittelpunkt

Die Vorbereitungen für die IGA 2027 und zur Gestaltung des Gelsenkirchener Zukunftsgartens laufen auf Hochtouren.

Die Stadt Gelsenkirchen nimmt mit dem Projekt Zukunftsgarten „Zukunftsinsel mit Nordsternpark+“ an der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) 2027 teil. Unter dem Motto „Wie wollen wir morgen Leben, Wohnen und Arbeiten?“ soll der Gelsenkirchener Zukunftsgarten Investitionen in die Freiraum- und Stadtinfrastruktur zur Bewältigung des Strukturwandels unterstützen.

Zentrales Experimentierfeld in Gelsenkirchen wird die im Nordsternpark gelegene Emscherinsel sein. Sie wird als Bestandteil des Emscherumbaus zur Zukunftsinsel gestaltet. Mit dem Zukunftsgarten „Zukunftsinsel mit Nordsternpark+“ führt die Stadt nach der BUGA 1997 die strukturelle Weiterentwicklung auf der Emscher-Insel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal fort. Die Fläche des Zukunftsgartens verbindet die Stadtteile Horst und Heßler und stellt durch die ostwestliche Ausrichtung der Emscher-Insel einen zentralen Bestandteil des „Neuen Emschertals“ dar.

Geplante Bestandteile der Zukunftsinsel sind u.a. der begrünte „Green Tower“, der ehemalige Kohlebunker der Zeche Nordstern, als zentraler Anlaufpunkt und Wahrzeichen, die Umgestaltung des Wendebeckens des ehemaligen Hafens der Zeche Nordstern zu einem Freizeitort, die ökologische Umgestaltung der Schwarzbachmündung und die Aufwertung, Begrünung sowie wassersensible Gestaltung des Parkplatzes am Amphitheater.

ZOOM Erlebniswelt erneut geschlossen

Vor dem Hintergrund der schnell steigenden Zahl von Corona-Infektionen muss die ZOOM Erlebniswelt aufgrund behördlicher Auflagen ab Montag, 2. November 2020, erneut schließen. Gemäß der Coronaschutzverordnung der NRW-Landesregierung in der neusten Fassung vom 30. Oktober 2020 darf die ZOOM Erlebniswelt bis einschließlich 30. November 2020 nicht geöffnet werden.   

Der Gültigkeitszeitraum von Dauer- und Jahreskarten wird abermals um den Schließungszeitraum verlängert. Gebuchte Führungen (Erlebnisexpeditionen und Themenexkursionen) im November können auf einen späteren Zeitpunkt nach Wiederöffnung verschoben werden. Tageskarten und Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

Wer die ZOOM Erlebniswelt in dieser aktuellen Situation unterstützen möchte, kann dies gerne mit der Übernahme einer Tierpatenschaft tun. Mit wenigen Klicks gelangt man zu seinem Lieblingstier über den Online Shop. Der Beitrag kommt der Arbeit und den Tieren in der ZOOM Erlebniswelt zugute. 

Über aktuelle Entwicklungen informiert der Zoo über seine Website und in den sozialen Medien.

Kunstmuseum, Musikschule und VHS ab Montag geschlossen

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die ab Montag, 2. November 2020 in Kraft tritt, vermerkt es unter §8 ganz deutlich: „Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sowie der Betrieb von Museen, Kunstaus-stellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen sind bis zum 30. November 2020 unzulässig. Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.“ Lediglich der Probebetrieb dürfe aufrechterhalten werden.

„Für alle Kultureinrichtungen und viele Kulturschaffende in unserer Stadt ist diese Verordnung ein herber Schlag, denn ihre Programme stehen bereits seit Langem“, so Kulturdezernentin Anne Heselhaus. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen muss auch das Kunstmuseum Gelsenkirchen vom 2. bis 30. November 2020 schließen. Alle geplanten Termine, Kurse und Veranstaltungen in diesem Zeitraum werden abgesagt, die Museumspädagogik muss ruhen. Ganz auf Kunst und Kultur müssen die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener jedoch nicht verzichten: Das Kunstmuseum Gelsenkirchen steht in den nächsten vier Wochen jedoch weiterhin digital über den Newsletter, die Homepage sowie mit Social Media Angeboten zur Verfügung.

Aufführungen können nicht stattfinden
Auch der Kulturraum „die Flora“ muss im Monat November seien Türen schließen, hier wird bereits ein für den 1. November geplantes Konzert abgesagt. Ebenso müssen auch das Musiktheater Gelsenkirchen und das Consol Theater alle Aufführungen im Monat November absagen oder auf spätere Zeitpunkte verlegen.

Die für den 11. November im Schloss Horst geplante Veranstaltung „Highland Blast“ wird auf den nächsten Herbst verschoben, denn im Schloss Horst und im Stadtbauraum dürfen im November keinerlei Kulturveranstaltungen stattfinden, auch Ausstellungen können am Sonntag, 1. November, zum vorerst letzten Mal besucht werden im Schloss.

Stadtbibliothek und VHS weiten Online-Angebote aus
Die Sammlung Thiel auf dem Consol-Gelände öffnet an diesem Samstag, 31. Oktober, noch ein letztes Mal und bleibt dann an den November-Samstagen für Besucher geschlossen.
Der Musikunterricht der Städtischen Musikschule kann – wie bei der Corona-Pandemie-Welle im Frühjahr – im November nur Online erfolgen, der Präsenzunterricht und die Konzerte der Musikschule müssen vorerst einen Monat lang auf Eis gelegt werden.
Die Stadtbibliothek darf mit allen Zweigstellen vorerst geöffnet bleiben, es gelten jedoch geänderte Öffnungszeiten und strenge Hygieneregeln. Info hierzu sind auf der Internetseite https://stadtbibliothek.gelsenkirchen.de/ zu finden. Ein Zugang zu den Bibliotheken ist derzeit nur mit Bibliotheksausweis möglich, die maximale Besucherzahl ist zudem begrenzt. Die Stadtbibliothek hat zudem ihre digitalen Angebote ausgeweitet, Hinweise dazu haben wir in dieser Pressemitteilung zusammengefasst: https://www.gelsenkirchen.de/de/_meta/aktuelles/artikel/47324-stadtbibliothek-oeffnet-die-digitalen-angebote.

Keine Filme im Kommunalen Kino zu sehen
Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sieht auch vor, dass an Volkshochschulen der Kursbetrieb bis Ende November 2020 unterbrochen werden muss. Dies betrifft auch alle Angebote der Volkshochschule Gelsenkirchen mit Ausnahme von Integrationskursen (und dazugehörigen Sprechstunden), berufsbezogenen Integrationssprachkursen, beruflichen Aus- und Fortbildungen (Bildungsurlaube), Grundbildungsangeboten, Prüfungen und Kursen zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen. Währenddessen bietet die Gelsenkirchener VHS aber ein großes Angebot an Online-Veranstaltungen und Online-Vorträgen an. Informationen dazu sind im Internet auf www.vhs-gelsenkirchen.de zu finden.

Die vorgesehenen Filmvorführungen des Kommunalen Kinos (KoKi) für den Monat November müssen entfallen, da der Kinobetrieb untersagt ist.

Frank Baranowski übergibt Amtsgeschäfte an Karin Welge

Zu einer Amtsübergabe haben sich die neue Oberbürgermeisterin Karin Welge und ihr scheidender Vorgänger Frank Baranowski am Samstagmittag im Dienstzimmer im Hans-Sachs-Haus getroffen.

Neben der Übergabe einiger noch laufender Vorgänge nutzen die beiden die Gelegenheit zum Austausch über Abläufe im Büro der Stadtspitze. Natürlich nicht fehlen durfte dabei die Übergabe der Amtskette, die jetzt zur Repräsentation bei wichtigen offiziellen Besuchen oder Anlässen von Karin Welge getragen wird. Dazu gehören Eintragungen in das goldene Buch der Stadt oder etwa der Besuch des Bundespräsidenten.

Dazu gab es aus der Hand von Frank Baranowski die Glocke, die bei Ratssitzungen am Platz der Sitzungsleitung steht und die meist dann zum Einsatz kommt, wenn die Stadtverordneten bei hitzigen Diskussionen zu laut werden. Daher war damit auch der Wunsch verbunden, dass sie möglichst selten eingesetzt werden muss.

Ebenfalls unverzichtbar für die Oberbürgermeisterin ist ein Satz grüner Stifte. Denn wenn es um Verfügungen und Anordnungen geht, die die Zustimmung der Stadtspitze benötigen, darf das jeweilige Namenszeichen in grüner Farbe nicht fehlen. So ausgestattet kann Karin Welge nun um Mitternacht die Amtsgeschäfte übernehmen.

Ganz zum Schluss und damit als endgültig letzte Amtshandlung übergab Frank Baranowski den Schlüssel für das Hans-Sachs-Haus an Karin Welge. „Ein gehörige Portion Wehmut ist dabei“, bekannte Baranowski, „aber ich weiß die Stadt Gelsenkirchen bei Karin Welge in guten Händen.“

Wann Karin Welge ihrem neuen Büro ihre persönliche Note gibt und welche Accessoires sie mitbringt, ließ sie heute noch offen. Zunächst will sie schnell die Amtsgeschäfte aufnehmen, zu denen auch die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für ihren Vorstandsbereich gehört, der ja die wichtigen Themen Finanzen, Haushalt und Stadtkämmerei umfasst. „Es gibt viel zu tun, die Welt dreht sich in der aktuellen Situation schneller denn je und ich will keine Sekunde verstreichen lassen, mich in meinem neuen Amt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu engagieren“, so Karin Welge, die im neuen Amt auf ihre Erfahrung der letzten neun Jahre als Dezernentin und ihre Kenntnis der Stadtverwaltung Gelsenkirchen zurückgreifen kann.

Fahrrad-Waschanlage begeisterte die Radler

Regen Zuspruch fand die Fahrrad-Waschanlage von Gelsendienste, die am Freitag und Samstag kostenlos am Bahnwärterhäuschen an der Horster Straße genutzt werden konnte.

Viele waren eigens mit ihrem „Drahtesel“ gekommen um ihr Zweirad auf Hochglanz waschen zulassen. Andere, die die frühere Trasse des Zechenbahn befuhren, legten einen Stopp ein, um die Wäsche auszuprobieren. Alle waren begeistert! Zudem gab es Kaffee und Kuchen für die Gäste.
Während des Marktbistro des Runden Tisch Horst am Freitag, 06. November 2020, auf dem Ilse-Kibgis-Platz kann man während der Marktzeit sein Fahrrad ebenfalls kostenfrei waschen lassen.

Polizei vermutet Mordversuch: 37-Jähriger niedergestochen

Polizeibeamte haben Freitag Nachmittag, 30. Oktober 2020, einen 43-Jährigen vorläufig festgenommen. Der Mann ohne festen Wohnsitz steht im dringenden Verdacht, einen 37 Jahre alten Gelsenkirchener in dessen Wohnung Im Mühlenfeld in Bulmke niedergestochen und dabei lebensgefährlich verletzt zu haben. 

Die Beamten konnten den Tatverdächtigen gegen 16.35 Uhr vor Ort vorläufig festnehmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest war positiv. Auf der Wache nahm ein Arzt dem Tatverdächtigen Blutproben ab. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet.

SPORT-PARADIES und Bäder ab dem 02. November geschlossen

Nachdem die Bundesregierung weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen hat, bleiben sowohl das SPORT-PARADIES als auch das Hallenbad Buer, das Hallenbad Horst und das Zentralbad ab Montag, den 02. November bis auf Weiteres geschlossen. 

Noch bis Allerheiligen, 01. November, sind die Bäder wie gewohnt geöffnet. Es ist bereits die zweite vollumfängliche Schließung der Gelsenkirchener Bäder in diesem Jahr.

Bei Fragen steht das SPORT-PARADIES und Bäder-Team gerne telefonisch unter 0209 95440 oder per E-Mail (info@sport-paradies.de sowie info@baeder-gelsenkirchen.de) zur Verfügung. 
Aktuelle Informationen finden Sie auf den Homepages des SPORT-PARADIES und der Bäder oder auf den Social-Media-Kanälen des SPORT-PARADIES.